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OFX

OFX Testbericht

Keine festen Gebühren, ausgelegt auf große Überweisungen

4.4 / 5

OFX verzichtet vollständig auf feste Gebühren und setzt auf spezialisierte Kursberater, was sich vor allem bei großen, weniger zeitkritischen Überweisungen auszahlt.

OFX

Gut geeignet für

OFX eignet sich für alle, die größere Summen ins Ausland überweisen möchten – etwa für einen Immobilienkauf, geschäftliche Zahlungen oder den Transfer eines größeren Ersparnisbetrags –, die es verschmerzen können, wenn eine Überweisung einige Tage dauert, und die die Details lieber mit einer Person besprechen, statt alles über eine App abzuwickeln.

  • Keine feste Überweisungsgebühr in jedem Korridor
  • Telefonische Kursberatung für große Überweisungen
  • Breite Währungsabdeckung für einen nicht App-zentrierten Anbieter

Weniger geeignet, wenn

Wenn Sie nur einen kleinen oder gelegentlichen Betrag senden, das Geld noch am selben Tag ankommen muss oder Sie es sich auf ein mobiles Wallet auszahlen lassen oder bar abholen möchten, ist OFX dafür nicht gemacht – schauen Sie sich stattdessen einen Anbieter an, der auf taggleiche Überweisungen oder in erster Linie auf eine App setzt.

  • Keine Auszahlung an mobile Wallets oder Barauszahlung
  • Kursaufschlag bei kleinen Beträgen weniger wettbewerbsfähig
  • Langsamer als Spezialisten für Lieferung am selben Tag

So funktioniert es

Um Geld mit OFX zu senden, registrieren Sie sich und weisen Ihre Identität nach. Anschließend richten Sie die Überweisung ein, indem Sie den Betrag, die beteiligten Währungen und die Bankverbindung Ihres Empfängers angeben. OFX nennt Ihnen für diese Überweisung einen Wechselkurs – unabhängig vom Korridor fällt dabei keine zusätzliche fixe Gebühr an. Bei größeren oder komplexeren Überweisungen können Sie sich telefonisch direkt an einen Kursspezialisten von OFX wenden, der mit Ihnen den richtigen Zeitpunkt und die Kursoptionen durchgeht, statt Sie allein vor dem Bildschirm entscheiden zu lassen. Nach der Bestätigung zahlen Sie den Betrag ein (in der Regel per Banküberweisung), OFX rechnet das Geld zum vereinbarten Kurs um und zahlt es auf das Bankkonto Ihres Empfängers aus. Da OFX nicht auf Sofortüberweisungen spezialisiert ist, dauert es in der Regel länger, bis das Geld ankommt, als bei einem Anbieter, der auf taggleiche Überweisungen fokussiert ist.

Gebühren & Kosten

Die Gebührenstruktur von OFX wirkt auf den ersten Blick einfach: Es fällt keine fixe Überweisungsgebühr an – unabhängig vom Korridor und von der Höhe der Überweisung. Statt einer Pauschalgebühr baut OFX seine Marge direkt in den Wechselkurs ein: Der Ihnen genannte Kurs enthält einen Aufschlag auf den Marktkurs, und genau daran verdient OFX sein Geld. Der Haken dabei: Dieser Aufschlag fällt bei kleineren Überweisungsbeträgen tendenziell weniger günstig aus. Bei größeren Überweisungen haben die Kursspezialisten von OFX mehr Spielraum, einen günstigeren Kurs anzubieten – und genau hier beginnt sich das Modell ohne fixe Gebühr auszuzahlen. Die tatsächlichen Kosten einer OFX-Überweisung stecken also nicht in einer einzelnen Gebührenposition, sondern in der Differenz zwischen dem Ihnen angebotenen Kurs und dem mittleren Marktkurs – und diese Differenz fällt anteilig umso stärker ins Gewicht, je kleiner Ihre Überweisung ist.

Ist es sicher?

Regulierte Anbieter für Geldtransfers sind in der Regel bei den Finanzaufsichtsbehörden der Länder lizenziert, in denen sie tätig sind, und müssen Vorgaben zum Schutz von Kundengeldern, zur Identitätsprüfung und zur Bekämpfung von Geldwäsche einhalten. Wie bei jedem Anbieter lohnt es sich, vor dem Versand eines größeren Betrags die aktuelle Lizenzierung sowie die in Ihrem Land geltenden Schutzmaßnahmen zu prüfen und die rechtlichen Hinweise auf der Website des Anbieters selbst zu lesen.

Unser Fazit

OFX ist eine solide Wahl, wenn Sie einen größeren Betrag überweisen möchten und bereit sind, zugunsten einer Gebührenstruktur ohne fixe Kosten und des direkten telefonischen Zugangs zu einem Kursspezialisten auf Geschwindigkeit und App-Komfort zu verzichten. Weniger geeignet ist OFX, wenn Sie einen kleinen Betrag senden, die Überweisung schnell ankommen muss oder Sie sich das Geld auf ein mobiles Wallet auszahlen lassen oder bar abholen möchten – in diesen Fällen ist ein auf taggleiche Überweisungen oder kleinere Beträge spezialisierter Anbieter aufgrund des Kursaufschlags und der langsameren Lieferzeit die bessere Wahl. Kurz gesagt: gut für große Beträge und Geduld, weniger geeignet für Geschwindigkeit oder kleine, gelegentliche Überweisungen.

FAQ

Erhebt OFX eine fixe Überweisungsgebühr?

Nein. OFX verzichtet in jedem Korridor und unabhängig von der Überweisungshöhe auf fixe Überweisungsgebühren. Die Kosten stecken stattdessen im Aufschlag auf den Wechselkurs.

Kann ich eine OFX-Überweisung bar oder auf ein mobiles Wallet erhalten?

Nein. OFX zahlt ausschließlich auf Bankkonten aus – eine Barauszahlung oder eine Auszahlung auf ein mobiles Wallet wird nicht angeboten.

Wie lange dauert es, bis eine OFX-Überweisung ankommt?

OFX ist nicht auf taggleiche Überweisungen ausgelegt. Überweisungen brauchen in der Regel länger, als es bei einem auf Schnelligkeit spezialisierten Anbieter der Fall wäre – OFX eignet sich daher besser, wenn Sie es nicht eilig haben.

Bekomme ich bei OFX einen besseren Kurs für eine große Überweisung?

Im Vergleich zu kleinen Überweisungen in der Regel ja. Der Kursaufschlag von OFX fällt bei kleineren Beträgen tendenziell weniger günstig aus, und die telefonischen Kursspezialisten haben bei größeren Überweisungen mehr Spielraum, einen günstigeren Kurs anzubieten.

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